Sonntag, 22. Juli 2018

Jahreshauptversammlung 13.01.2018

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zur Bildergalerie der Jahreshauptversammlung

Zum Bericht des Ortsbrandmeisters Eike Schucht bitte "Weiterlesen" anklicken. 

Die durchgeführten Beförderungen und Ehrungen werden am Ende des Berichtes aufgeführt.


#DeineStadt #DeineHeimat #DeineFeuerwehr

„FEUERWEHR - Tradition und Gegenwart!“

Die Tradition unserer Feuerwehr führt uns in die Gegenwart unserer Feuerwehr.

Einst war es der hölzerne Löscheimer für 13 Pfennige und heute sind es moderne Löschfahrzeuge zusammen mit technischen Gerätschaften für mehrere 100.000 Euro.

Die Tradition bringt es mit sich:                                                       
„Der Löscheimer musste von Menschenhand bedient werden, wie auch heute die modernen Feuerwehrfahrzeuge, mit den sich darauf befindlichen Gerätschaften.“


Im Mittelalter war der Bürger Glied der Gemeinschaft, einer durch Tradition geheiligten Ordnung zu folgen.

„Jeder Bürger war zur Verteidigung der Stadt verpflichtet gegen jeden Feind und somit auch gegen den Feind: „Das Feuer“

Im ältesten überlieferten Statut der Stadt von 1359/1360 stehen nur zwei Anordnungen für den Feuerschutz.

„Jeder Bürger und Hausbesitzer, muss zwei Leitern haben, eine lange und eine kurze, dazu einen Löscheimer aus Holz. Wenn bei einem Brand der Eimer verloren geht oder zerbrochen wird, ersetzt ihn der Rat der Stadt.“

Wer einen Eimer oder ein anderes zum Wassertransport benutztes Gerät, das ihm nicht gehört, nach dem Brand mit nach Hause nimmt, soll es an den Rat ausliefern. Behält jemand den Eimer, muss er für jede Nacht, den er ihn im Besitz hatte, 13 Pfennige zahlen. Mit diesen Strafgeldern wurden neue Eimer angeschafft.

Das Statut von 1467, welches die Amtsleute des Herzogs zusammen mit dem Rat verfasst haben, zeigt, dass damals zum Schutz vor Feuer sogenannte Feuerwachen eingeteilt waren.

Im 17./18. Jahrhundert tritt an die Stelle des Bürgeraufgebots schließlich die Wehrpflicht gegen den Feind Feuer ein.  

So hat 1700 Kurfürst Georg Ludwig eine 22 Paragraphen umfassende Ordnung erlassen:"Wie ein entstehendes Feuer gelöscht werden soll und was ein jeder dabei zu beachten hat."  

Jeder Bürger erhielt ein gedrucktes Exemplar dieser Ordnung, die bis in die letzten Einzelheiten die Feuerbekämpfung geregelt hat.

Haben wir so etwas nicht auch heute noch?                                            
Ja.. unsere Fw DV 3, wo unsere Handlungen für unsere Tätigkeiten bei einer Brandbekämpfung festgelegt sind.


Die Gründungen von Feuerwehren in Hann. Münden

Am 26.01.1862 beschloss der Männerturnverein, auf Antrag des Vorsitzenden Georg Wallis die Gründung der "Turnerfeuerwehr".

Am 16.09.1869 folgte der Arbeiterbildungsverein mit der Gründung der „Arbeiterfeuerwehr".  

Am 25.04.1883 kam als dritte Freiwillige Feuerwehr, die "Bürgerfeuerwehr" hinzu. 

Alle drei Feuerwehren wirkten bei Bränden einträchtig zusammen.

Der 26. Januar 1862 wird aber als das Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Münden festgehalten.

Als Münden preußisch wurde (30.09.1867), verlangte die königliche Regierung in Berlin die Aufstellung einer Pflichtfeuerwehr und das als Reserve für die 3 genannten Feuerwehren in unserer Stadt.                                                        
Der Grund war, falls die drei Freiwilligen Wehren des Brandes nicht Herr werden, kommt die Pflichtfeuerwehr mit in den Einsatz.


1886 ordnete daher Bürgermeister Heinrich Weißker an, alle Männer zwischen 24 und 40 Jahren, die nicht bis zum 15.09.1886 Mitglied in einer der drei Freiwilligen Wehren geworden sind, dass diese zum Dienst in der Pflichtfeuerwehr herangezogen werden. Noch 1918 wurde die Dienstpflicht in der Pflichtfeuerwehr ausgedehnt und vom 16. bis 60. Lebensjahr festgesetzt. 
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Heute können wir uns glücklich schätzen, dass wir uns derzeitig keine Gedanken über eine Pflichtfeuerwehr machen brauchen.  64 Aktive in der Einsatzabteilung und davon 11 Frauen sorgen sich um die Sicherheit unserer Stadt. Dazu kommen 8 Gäste, die bei uns in der Feuerwehr ihren Dienst versehen.


Somit wird eine langjährige Tradition im Ehrenamt weiter gelebt. Einen besonderen Anteil hat hier unser Ehrenstadtbrandmeister Georg Ring, der es nach Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1973 verstanden hat, unsere heutige Feuerwehren der Stadt Hann. Münden entsprechend mit aufzustellen.

Mal etwas am „Rande“ - Es gab nie einen Stadtbrand

In der unteren Rathaushalle berichtet ein Wandbild von dem großen Brand 1509, der ein Drittel der Stadt zerstörte. Das ist aber nur eine Sage! Bei Großbränden waren, laut Überlieferung im Zusammenhang maximal 10 Häuser auf einmal betroffen. Die Mündener Bürger haben ihre schöne Fachwerkstadt schon im Mittelalter zu schützen gewusst.

Auch später ist es den drei Freiwilligen Wehren und einer Pflichtfeuerwehr, sowie unserer heutigen Feuerwehr zu verdanken, dass es in unserer Stadt nie zu einem großen Stadtbrand gekommen ist.    


Dank der Initiative ehrenamtlicher Bürger hat es in Münden somit keinen Stadtbrand gegeben, wie es in Dransfeld im Januar 1834 geschehen ist.

Vergessen dürfen wir aber nicht den 04. Mai 2008. Hier hatten wir unsere Altstadtbrände, mit 2 Großbränden gleichzeitig an verschiedenen Stellen in unserer historischen Altstadt.  

Einmal ist die ehemalige Bastille in der Mühlenstraße abgebrannt, dazu das Feuer in der Langen Straße 92, welches mehrere Gebäude mit beschädigt hat. Zusammen mit den Feuerwehren der Stadt Hann. Münden, aus der Samtgemeinde Dransfeld, der Gemeinde Staufenberg, den Feuerwehren aus Fuldatal und Reinhardshagen, der BF Kassel, sowie dem THW und dem Rettungsdienst haben wir uns hier über mehrere Tage der großen Aufgabe gestellt und einen noch größeren Schaden von unserer Stadt abgewandt. 

Hier sind wir der einstigen Tradition der Feuerwehr nachgekommen und das war eindeutig die Brandbekämpfung.

Mit der Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahr 1973 kamen entscheidende Veränderungen für die Gegenwart und somit auch für die Feuerwehr Hann. Münden.

Die Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1973 brachte im Feuerlöschwesen einschneidende Veränderungen mit sich.      Bis zu diesem Zeitpunkt war unsere Feuerwehr selbständig. Sie musste lediglich kostenlos nachbarliche Löschhilfe bis zu einer Entfernung von 15 km (Luftlinie) von der Ortsgrenze leisten. Auch heute leisten wir weiterhin nachbarliche Löschhilfe.


Dem damaligen Altkreis Münden gehörten insgesamt 33 selbständige Feuerwehren an.

Der Altkreis Münden gliederte sich damals wie folgt:

Unterkreis I           Dörfer um die Stadt Münden
Unterkreis II          Raum Hedemünden
Unterkreis III         Ortschaften im Obergericht
Unterkreis IV         Gemeinden um die Stadt Dransfeld


In jedem dieser Unterkreise gab es eine Stützpunktfeuerwehr.

=>Unterkreis I        die Freiwillige Feuerwehr Scheden                 

=>Unterkreis II       die Freiwillige Feuerwehr Hedemünden         

=>Unterkreis III      die Freiwillige Feuerwehr Landwehrhagen          

=>Unterkreis IV      die Freiwillige Feuerwehr Dransfeld

„Die Feuerwehr Münden nahm schon damals eine Schlüsselstellung, als „inoffizielle“ Schwerpunktfeuerwehr ein und führte Löschhilfen in allen Unterkreisen durch.“

Diese hat sich bis zum heutige Tag nicht geändert. Es ist aber nicht nur bei der Löschhilfe geblieben. Auch zur Tech. Hilfeleistung fahren wir in den ehemaligen Altkreis Münden. Dazu leisten wir im gesamten Landkreis Göttingen Hilfe, sowie in den angrenzenden hessischen Gemeinden und darüber hinaus.

Der 1973 gebildete Landkreis Göttingen wurde in die  Brandschutzabschnitte Ost, West und Mitte eingeteilt. Mit dem heutigen Landkreis Göttingen haben wir einen weiteren Brandschutzabschnitt. Das ist der Abschnitt Nord- der Bereich Osterode. Die Feuerwehr Hann. Münden gehört seit der Gebiets- und Verwaltungsreform dem Brandschutzabschnitt West an.   
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Unsere Feuerwehr ist seit 1973 offiziell eine Schwerpunktfeuerwehr.    

In den Ortsteilen Hedemünden und Hemeln gibt es seit dem jeweils eine Stützpunktfeuerwehr. In den weiteren Ortschaften, wie Bonaforth, Gimte, Laubach, Lippoldshausen, Mielenhausen, Oberode, Volkmarshausen und Wiershausen gibt es dazu Ortsfeuerwehren.

Die Ortsfeuerwehren sind Feuerwehren mit einer Grundausstattung zur Bekämpfung von Bränden kleineren Umfangs und für kleine Tech. Hilfeleistungen ausgestattet.

Die Stützpunktfeuerwehren sind für örtliche Einsätze größeren Ausmaßes ausgerüstet. Zusätzlich sind hier auch Gerätschaften für überörtliche Einsätze und Hilfeleistungsmaterialien mittleren Umfangs vorhanden.

In unserer Feuerwehr Hann. Münden werden Fahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Materialien vorgehalten, die für den örtlichen und überörtlichen Großeinsatz geeignet sind und einer Schwerpunktfeuerwehr gerecht werden.

In den 90er Jahren hat man sich bei uns in der Feuerwehr auf die Aufgaben für die Gegenwart eingestellt und Sonderfahrzeuge gekauft bzw. entsprechend ersetzt.

1993 wurde das erste Wechseladerfahrzeug für unsere Feuerwehr gekauft und somit eine neue Ära von Feuerwehrfahrzeugen in Südniedersachsen eingeführt.

In Kooperation mit dem Landkreis Göttingen kam 1993 der Abrollbehälter Gefahrgut, der seit dem bei uns eingestellt ist.

Das 2. Wechseladerfahrzeug mit einem Kran ist im Jahr 1996 zu uns gekommen.                                                                                                      
Bis zum heutigen Tag verfügen wir über folgende Abrollbehälter:

-    AB Sonderlöschmittel mit 1800 kg Schaummittel

-    AB Tank Wasser/ Schaum mit 5000 Liter Wasser

-    AB Boot mit einem MZB

-    AB Mulde

-    AB GWG

-    AB Gefahrgutübungscontainer (Eigenbau der Feuerwehr Hann. Münden)

Zu nennen ist hier auch unser Hilfeleistungslöschfahrzeug 20/20, die Drehleiter (DLK 23/12) und der Rüstwagen, welche ihre Einsatzgebiete über die Stadtgrenzen hinaus finden.

Besonders die Drehleiter bzw. der Rüstwagen leisten regelmäßige überörtliche Lösch- bzw. Hilfeleistungen im Westbereich der Feuerwehren des Landkreises und dazu auch in den angrenzenden hessischen Gemeinden.

Vergessen möchte ich nicht unser LF 16/12, welches aus dem Jahr 1995 kommt und uns bis heute viele gute Dienste leistet.  An diesem Fahrzeug sieht man ganz gut, wenn man ein Teil einer Schwerpunktfeuerwehr ist, wie der Zahn der Zeit an einem nagt.    

Aber auch, dass das Einsatzgeschehen an einem nicht spurlos vorbei geht und die Technik sich weiter entwickelt hat.

Hier bitte ich den Rat und die Verwaltung in die nahe Gegenwart zu schauen und zeitnah eine Ersatzbeschaffung für das LF 16/12 durchzuführen und auch das entsprechend Geld in den Haushalt einzustellen… 500.000 Euro.“

Gefahrenabwehr heute …

Der Lauf der Zeit hat auch vor den Toren der Feuerwehr nicht halt gemacht. Naturereignisse, wie Starkregen oder Sturmschäden fordern uns heute und bestimmt auch in der Gegenwart mehr als uns lieb ist. Auch die täglichen Gefahren in der modernen Industrielandschaft oder auf den vielen Verkehrswegen dürfen wir nicht aus dem Auge verlieren. So gehören die Meldungen von Bränden und Unfälle heute und in der Zukunft zum Alltag unserer Feuerwehr. Die Tech. Hilfeleistung fordert uns immer mehr und hier müssen wir weiter auf modernste Gerätschaften im Einsatzdienst zurückgreifen können. Dieses zählt auch für die Brandeinsätze, denen wir uns entgegenstellen müssen.

Ich schaue der Gegenwart unsere Feuerwehr in Bezug auf die Mannschaftsstärke sehr positiv entgegen. Diese ist seit 2007 stetig steigend. (Von 42 auf 74) Doch die Technik und Materialien, welche auf den Verkehrswegen fahren, welche in Gebäuden verbaut sind, werden immer hochwertiger.  

„Mit einem Bolzenschneider und einer Brechstange öffnen wir schon lange keine Fahrzeugtür mehr.“

Meine motivierten Kameradinnen und Kameraden benötigen immer mehr hochwertige Gerätschaften, um sich dem täglichen Einsatzgeschehen in der Tech. Hilfeleistung und der Brandbekämpfung stellen zu können. 

„Men -Power alleine reicht heute nicht mehr aus.  Hier bitte ich den Rat und die Verwaltung weiter die notwendige Technik zur Bewältigung der uns gestellten Aufgaben im Einsatzdienst uneingeschränkt an die Seite zustellen.“

Gerne möchte wir hier in anstehenden Überlegungen und Beschaffung mitarbeiten um auch unsere Erfahrungen aus dem täglichen Ausbildungs- und Einsatzdienst mit einbringen.

„Die gewonnene Erfahrung aus Ausbildungs- und Einsatzdiensten ist fast unbezahlbar“

Dass sich dieses positiv auswirken kann, zeigt die anstehende Ersatzbeschaffung von unseren ELW 1. Hier konnten wir in ganz kurzer Zeit ein Leistungsverzeichnis für den ELW in Zusammenarbeit mit dem StBM und der Verwaltung erstellen, welche ich als Punktladung bezeichnen möchte und kann. Der angesetzt preisliche Rahmen konnte mehr als eingehalten werden. Dieser ist wahrlich nicht gerade hoch angesetzt für einen ELW 1.

Gegenwart heißt somit auch:

„Enge Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen, die verantwortlich für die Feuerwehren der Stadt Hann. Münden sind.“

Die Beschaffung ELW 1 steht dafür, dass dieses sehr gut funktionieren kann.

Fahrzeuge und Technik ist das eine…

„Die Einsatzvorbereitung ist das Andere und die Gegenwart für den täglichen Einsatzdienst.“

Unsere Erfahrungen aus dem Einsatzdienst möchten wir auch hier gerne für Änderungen der AAO für unser Einsatzgebiet und darüber hinaus mit einbringen um entsprechend für die Gegenwart gut aufgestellt zu sein. 

Der nächste Einsatz kommt ganz bestimmt…

„Angepasste SERs zu einer AAO haben uns in der Feuerwehr Hann. Münden nach vorne gebracht und die Arbeit für meine Kameradinnen und Kameraden ein Stück weit erleichtert.“

SERs kann ich mir für viele Einsatzarten in der Zusammenarbeit mit den gesamten Feuerwehren in unserer Stadt sehr gut vorstellen. Sie helfen einen geregelten und vereinfachten Einsatzablauf vorzugeben.

SER steht für Standard Einsatz Regel

Feuerwehraufgaben,  welche aus der Tradition gewachsen sind und in die Gegenwart getragen werden…

=>Brandbekämpfung                                                                                                                      

=>Hilfe bei Notständen durch Naturereignisse

=>Hilfeleistung zur Rettung von Menschen und Tiere aus akuter Lebensgefahr                              

=>Mitwirken bei Räum- und Aufräumarbeiten                                                     

=>Gefahrguteinsätze und vieles bekanntes mehr

Auf verschiedenste "Alarmierungsstichworte" rückt die Feuerwehr zu Einsätzen aus. 

Daraus wird deutlich, dass sie nicht nur ihrem Namen "FEUER-WEHR" alle Ehre macht, was ja unsere einstige Tradition war. Sondern, dass die Feuerwehren neben der Brandbekämpfung eine Vielzahl weiterer Tätigkeiten ausübt, welche aus der einstigen Gegenwart gewachsen sind und uns auch weiterhin begleiten.

Die Feuerwehr Hann. Münden hilft unter der Devise:

"Einer für Alle-Alle für einen"  und das wird auch in der Gegenwart Tradition haben.

So hat die Feuerwehr heute das Ansehen eines  "Mädchen für alles"  das dem Bürger bei jeder Notlage helfend zur Seite steht.

Wir haben uns in unserer Feuerwehr Hann. Münden einer alten Tradition verpflichtet und werden diese auch in der Gegenwart weiter leben…

Im Wort Gegenwart finden wir auch den anstehenden Feuerwehrbedarfsplan, mit evtl. Änderungen für das Feuerwehrwesen in unseren Feuerwehren der Stadt.  Was dieser Plan dann genau mit sich bringt, wissen wir erst nach der Veröffentlichung…  Wir dürfen gespannt sein.

Was ich versprechen kann…

Meine Kameradinnen und Kameraden leben Feuerwehr mit und ohne einen Feuerwehrbedarfsplan, mit dem Wissen:

„Wir machen nur unseren ehrenamtlichen Job“

… und dieses ist unbezahlbar für unsere Stadt.

Aber sehr geehrt Herr Bürgermeister, es würde meine Kameradinnen und Kameraden gut tun, wenn diese hin und wieder einmal eine Anerkennung für ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Ehrenamt Feuerwehr erhalten könnten…

Zwei Ideen hätte ich da…

-    kostenfrei Parken in der Stadt mit ihren privaten Pkw´s

-    wieder erlauben vom Waschen ihrer Pkw`s in der Waschhalle der Feuerwehr

Zwei Kleinigkeiten, die fast nichts Kosten, aber auf große Wertschätzung stoßen könnten.

Oder…… JJJ

Kommen wir zu den geleisteten Ausbildungsdiensten im Jahre 2017 zum Wohl des Gemeinwesens.

Im abgelaufenen Jahr haben wir regelmäßig auf einen Montag 44 Ausbildungsdienste, mit je 2 Stunden Ausbildung, durchgeführt.
                                                                                                                                                                               
In der Gesamtheit besuchten 1307 Kameradinnen und Kameraden diese Ausbildungsdienste. Das machte eine Gesamtstundenzahl, der anwesenden Kameradinnen und Kameraden, von 2614 Stunden Ausbildung.


·       Durchschnittlich waren montags 30 Kameradinnen und Kameraden anwesend. Auf jeden Anwesenden kommen 87 Stunden Ausbildung. 

Weitere 42 Ausbildungsdienste haben wir auf einem Donnerstag durchgeführt.

Hier konnte eine Gesamtstundenzahl von 854 Stunden Ausbildung, mit insgesamt 427 Anwesenden, zusätzlich erreicht werden.

·       Im Durchschnitt nahmen 11 Kameradinnen und Kameraden am Donnerstagsdienst teil. 78 Stunden Ausbildung
        pro Angehörigen der Einsatzabteilung kommen somit im Jahr 2017 durchschnittlich dazu.


Beide Ausbildungstage ergeben 3468 Stunden oder 144 Tage Ausbildung in der Feuerwehr Hann. Münden für das Jahr 2017.

Teilnahme an den Ausbildungsdiensten 2017

(Montag + Donnerstag)

gesamt: 1734 Kameradinnen und Kameraden

Die Zahlen für den Einsatzdienst 2016

225 Einsätze im Jahr 2017

Ø Mein Stellvertreter „Vize“ Stefan wird jetzt einen Rückblick auf das Einsatzjahr 2017 geben.

Das abgelaufene Jahr zeigte, dass die technische Hilfeleistung einmal mehr mit ihren 86 (ein plus 13) Einsätzen der Hauptbestandteil im Einsatzdienst war.

Weitere 29 Brandeinsätze vom Entstehungsbrand bis zum Mittelbrand.

Zu den genannten 86 Hilfeleistungs- bzw.  29 Brandeinsätzen kommen:

     35 x Amtshilfe für Rettungsdienst, Polizei und Andere 

     21 x Brandmeldeanlage (- 14)

     15 x Alarmiert, aber nicht ausgerückt (+ 11)

     12 x Tiertransport von Fundtieren

     10 x Tierrettung

       7 x nachbarliche Hilfeleistung

       5 x Home - Melder

       4 x nachbarliche Löschhilfe

       1 x Falschalarmierung

    
Es stehen für 2017:

225 Einsätze mit insgesamt 3472 Einsatzstunden.

Durchschnittlich waren 15 Kameradinnen und Kameraden  an den Einsatzstellen.

Hier sind die Kameradinnen und Kameraden nicht berücksichtigt, die im FGH in Bereitschaft noch zur Verfügung standen!!!

362 Einsatzstunden oder 15 Tage a 24 Stunden  wurden von jedem Mitglied der Einsatzabteilung an den Einsatzstellen durchschnittlich im Jahr 2017 erbracht.

Stunden aus dem Ausbildungs- und Einsatzdienst 2017 in der Gesamtheit

Die Stunden der Ausbildungs- und Einsatzdienste ergeben zusammen eine durchschnittliche Gesamtstundenzahl von 537 Stunden für jedes Mitglied der Einsatzabteilung.

Rechnen wir die durchschnittlichen 527 Stunden auf jedes Mitglied der Einsatzabteilung in Tage um, stehen hier  22 Tage  a´ 24 Stunden ehrenamtlicher Feuerwehrdienst im Jahr 2017.

Die weiteren Stunden aus Einsatzübungen, Aufgaben in den Kreisfeuerwehrbereitschaften, im Ortskommando, Fahrunterweisungen, Fahrzeug- und Gerätekunde außerhalb der angesetzten Dienststunden etc. sind hier nicht berücksichtigt.

Die genannten 527 Stunden bzw. 22 Tage leisten meine Kameradinnen und Kameraden mit dem Wissen:

„Wir machen nur unseren ehrenamtlichen Job“

Die Zahlen unterstreichen ganz deutlich:

Feuerwehr Hann. Münden….  steht für Tradition und das ganz sicher auch in der Gegenwart

Mitgliederstand der Feuerwehr Hann. Münden

Mit 64 Mitgliedern in der Einsatzabteilung (ohne Gäste), haben wir weiter ein funktionierendes Gemeinwesen in unserer Feuerwehr zum Wohl der Stadt Hann. Münden.  

Hinter der Feuerwehr Hann. Münden stehen auch:

·       1 aktiver Kameraden, der seinen Aufgabenschwerpunkt in der Jugendarbeit auf Stadtebene hat 

·       die Kinderfeuerwehr mit 10 Mädchen und 13 Jungen

·       die Jugendfeuerwehr mit 7 Mädchen und 20 Jungen.

·       die Feuerwehrseniorenkameradschaft mit ihren 12 Mitgliedern.                                                       

·       die 10 fördernden Kameradinnen und Kameraden

Somit haben wir zum 31.12.2017 in der Gesamtheit  136 Mitglieder in der Ortsfeuerwehr Hann. Münden, dazu unsere 8 Gäste in der Einsatzabteilung

Ich möchte auch wieder Danke sagen für das abgelaufene Jahr 2017 …                       

Ø an die Verwaltung und den Rat der Stadt Hann. Münden mit unserem Bürgermeister Herrn Harald Wegener sowie unserem städt. Rechtsdezernenten Volker Ludwig, unserem Bereichsleiter Jürgen Liebrecht und unseren Sachbearbeiter Oliver Herbold für die Zusammenarbeit im Jahr 2017.

Ø Danke an unser Küche um Sina und Andre

Ø Danke an unserer Seniorenkameradschaft

Ø Danke an den Feuerwehrverein Hann. Münden, sowie den Kinder- und Jugendfeuerwehr Förderverein für die  Unterstützung über das ganze Jahre.

Ø Danke an unsere KF und JF.  Die Kinder- und Jugendfeuerwehr ist unsere Zukunft und dafür steht auch in diesem Jahr der Übertritt vom Daniel Gerassimenko und Till Engeman in die Einsatzabteilung.

·   Dafür waren gemeinsam verantwortlich: Robert + Larissa mit den Betreuern für die KF sowie Christian + Andrea für die JF mit den Betreuern.

Ø Unseren Schulklassenbetreuern für ihre wieder vorbildliche Arbeit in den Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen.

Ø Danke an die (neue) Kreisfeuerwehr Göttingen für die tolle Zusammenarbeit im Jahr 2017.

Ø Ich wünsche mir eine enge Zusammenarbeit im Jahr 2018 mit dem Stadtbrandmeister und seinen Stellvertretern.  

Mein Dank geht auch wieder an die Familien meiner Kameradinnen und Kameraden.

Eure Familien haben wieder einmal Verständnis gezeigt, für die viele Zeit, die IHR 2017 in die Feuerwehr gesteckt habt. 

Bitte gebt diesen Dank weiter.

Ganz besonders bedanke ich mich, bei meinen Kameradinnen und Kameraden.

„Ihr macht unsere Feuerwehr zu einer starken Gemeinschaft“

Ich kann auch heute sagen, es macht viel Spaß  mit Euch und für Euch zu arbeiten. Hier spreche ich auch für das Ortskommando.

Was bleibt jetzt noch …

„Die Stärke unserer Feuerwehr, ist unsere Gemeinschaft und das aus Tradition für die Gegenwart“

#DeineStadt #DeineHeimat #DeineFeuerwehr

Ich wünsche Euch

ein tolles und erfolgreiches Jahr 2018

Danke für die Aufmerksamkeit


Beförderungen zur / zum:

Feuerwehrmann: 
Max Fischer
Niklas Schrader
Maxi Theune

Feuerwehrfrau: 
Jenny Boecker
Ramona Hönack
Cora Lindner

Oberfeuerwehrmann:
Matthias Hoffmann
Joshua Kühlung
Felix Maletz
Jannik Pohl
Sascha Tugendheim

Hauptfeuerwehrmann: 
Thomas Dockenfuß
Andre Jahns
Felix Schuldes

Hauptfeuerwehrfrau:
Larissa Göllner

Löschmeister:
Gruppenführer Kai Osterhorn

Oberlöschmeister: 
Stellv. Gruppenführer Fabian Hoffman
Stellv. Gruppenführer Frank Schröder 

Brandmeister: 
Stellv. Zugführer Stephan Kutz

Ehrungen:

Ehrungen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst: Gruppenführer Alexander Albrecht, Philipp Andrecht, Benjamin Nickel, Jörg Regensburger

Ehrungen für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst: Stellv. Ortsbrandmeister Stefan Rasche

Ehrung für 60 Jahre in der Feuerwehr durch den Kreisfeuerwehrverband Göttingen: Wilfried Tölle

Ehrungen für 70 Jahre in der Feuerwehr durch den Kreisfeuerwehrverband Göttingen: Georg Rink, Karl-Heinz Böhmer

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Ortsfeuerwehr Hann. Münden
OrtsBM Eike Schucht

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